Deutsche Aktien kaufen oder Kryptowährungen: Welche Werte sind vielversprechend?

Ein kurzer Rückblick auf das Börsenjahr 2020 und den bisherigen Verlauf im Jahr 2021 verrät sofort, wie turbulent es auf dem Parkett zuging. Gerade die deutschen Aktien fielen Anfang 2020 massiv. Ein Ende dieser unglaublichen Talfahrt schien irgendwie nicht mehr absehbar zu sein. Im März aber drehten sich die Notierungen deutlich.

Als erstes machten sich die Aktien auf den Weg nach oben, die aufgrund der Situation als die sogenannten Profiteure eingestuft wurden. Im November kam es dann zur nächsten deutlichen Veränderung – dann schossen gerade die Aktien nach oben, die sich bisher kaum erholen konnten.

Auch Kryptowährungen und Trading-Apps haben einen enormen Zulauf erlebt. Ebenfalls im Trend liegen automatisierte Handelsroboter, wie z.B. BitQT. Hier gibt es einen guten Ratgeber bei Kryptoszene, der die Seriosität des Robots unter die Lupe nimmt.

Doch wie investiert man jetzt besten? Wir schauen im Folgenden auf Kryptowährungen und deutsche Aktien als mögliche Investitionsfelder.

Kryptowährungen gehören inzwischen ins Portfolio

Viele zweifeln noch den Sinn von Kryptowährungen an. Fakt ist aber, dass sie inzwischen in ein diversifiziertes Portfolio gehören. Besonders kommt hier der Punkt zum Tragen, dass es mittlerweile viele verschiedene Kryptos gibt, in die man investieren kann – vom Dogecoin bis Ethereum, von Cardano bis (natürlich) zum Bitcoin.

Ob man einen Handelsroboter nutzt, Derivate tradet oder tatsächlich die echte Währung bei eine Exchange erwirbt und auf sein Wallet lädt, ist erstmal egal. Wer profitieren will, kann das auf vielfältige Weise tun. Verlustrisiken müssen dabei aber in Kauf genommen werden.

Ein Blick auf die Tourismusbranche (Lufthansa & TUI)

Natürlich zählt auch die Lufthansa zur Tourismusbranche, schließlich kann man nur mit der Hilfe einer Airline das angestrebte Urlaubsziel erreichen. Die Lufthansa ist Deutschlands führender Anbieter in Sachen Flugreisen. Die Airline hat sich in der aktuellen Situation Staatsbeteiligungen gesichert und ist somit bestens für einen Neustart nach der Krise gewappnet.

Insgesamt wurde gerade die Tourismusbranche extrem hart von der Krise betroffen. Im Verlauf der letzten Monate schlug sich das in den Aktienwerten der Branche deutlich nieder. Doch gerade wegen der nun – wenn auch noch schleppend – laufenden Impfungen kann die Branche sich bereits schon jetzt auf rosigere Zeiten freuen.

Genauso wie die Branche selbst haben auch die Nutzer darunter gelitten, an nichts mehr teilhaben zu können. Entsprechend groß ist der Nachholbedarf in Sachen Reisen. Auch wenn beispielsweise die Aktie des Giganten TUI noch immer unter den einstigen Höchstständen notiert wird, so ist dennoch davon auszugehen, dass sich der enorme Nachholeffekt der Bevölkerung entsprechend positiv auf die Kursentwicklung der TUI Aktien auswirken wird.

Hier darf nicht außer Acht gelassen werden, dass der Tourismus-Gigant in seinem Reise-Repertoire so ziemlich alles zu bieten hat, was überhaupt am Markt ist. Angefangen von Pauschalreisen, Hotels und Ressorts, über Kreuzfahrten, bis hin zu Flugreisen.

Ein Blick in die Freizeitbranche (DEAG)

In der Freizeitbranche finden sich aktuell ebenfalls sehr günstige Aktien, die mittelfristig möglicherweise durch Corona an Aufmerksamkeit und Interesse dazugewonnen haben, denn der Bereich des Live-Streaming profitiert von einem zuvor nie dagewesen Interesse.

Daher könnte die Entwicklung in diesem Bereich durchaus so aussehen, dass neben dem Verkauf von Karten für Live-Events das Angebot erweitert wird. So könnte es zum Beispiel einen Verkauf für den Besuch via Live-Stream geben.

Die DEAG ist ein Berliner Unternehmen, dass sowohl Konzerte und Veranstaltungen organisiert als auch über das Portal myticket?.de Eintrittskarten verkauft.

Allen Widrigkeiten zum Trotz konnte das Unternehmen gute Werte vorweisen. Es erzielte ein sehr positives operatives Ergebnis (EBITDA) von 0,6 Millionen Euro.

Entscheidend für dieses eindrucksvolle Ergebnis war die Einführung neuer Veranstaltungsformate. Eine weitere wichtige Rolle spielte zudem radikale Kostenreduktionen, und auch der Versicherungsschutz trug maßgeblich zum Erfolg bei.

Beim Kauf dieser Aktie handelt es sich aktuell allerdings noch um ein hoch spekulatives Investment, da das Unternehmen aktuell noch verschuldet ist.

Ein Blick auf die zyklischen Branchen (BASF)

Die sogenannten zyklischen Branchen, sind Branchen, die von Konjunkturzyklen abhängig sind. Dazu gehört unter anderem der Bereich der Chemie. Zyklische Unternehmen stehen in der direkten Abhängigkeit mit der Wirtschaft. Geht es der Wirtschaft gut, können sich auch die zyklischen Unternehmen freuen. Das Gleiche gilt entsprechend auch umgekehrt. Corona hat die Wirtschaft weltweit erbeben lassen, entsprechend haben die Aktien vieler Chemie-Unternehmen deutlich an Wert verloren.

Aus diesem Grund stellen sich jetzt aktuell zu Recht viele Anleger die Frage, ob es sich nicht um den idealen Zeitpunkt handelt, genau diese Aktien zu kaufen. Der nächste Aufschwung ist letztlich vorhersehbar. Dass im 2021 die globale Wirtschaft ein kräftiges Wachstum zeigen wird, darüber sind sich die meisten Experten einig.

Damit darf sich das weltgrößte Chemieunternehmen BASF wohl auch auf erfolgsversprechende Zeiten freuen. Da die Ludwigshafener sehr viele Branchen beliefern, wird sich in diesem Unternehmen der Aufschwung aller Voraussicht nach deutlich bemerkbar machen. Nicht nur, dass die Aktie aktuell recht günstig bewertet wird, ist sie vor allem für Anleger von großem Interesse, die sich gern über regelmäßige und lukrative Dividenden freuen.

Ein Blick auf die Technologiebranche (Infineon)

Diese Branche leidet und profitiert zugleich, abhängig davon in welchem technologischen Bereich das Unternehmen aktiv ist. In den Profiteuren sind diejenigen zu sehen, bei denen digitale Weiterentwicklung und vor allem deren Beschleunigung eine wichtige Rolle spielt. Nie zuvor wurde soviel Onlineshopping betrieben und nie zuvor gab es dermaßen viele Videokonferenzen.

Die Automobilbranche verbaut immer elektrische Komponenten, dazu gehören unter anderem die Fahrassistenzsysteme, ebenso wie die Elektroantriebe. Davon profitiert der deutsche Chiphersteller Infineon, der weltweit die Nummer 1 im Bereich der Autochips und der Leistungshalbleiter ist.

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Elektrifizierte Dienstwagen – oder doch lieber Verbrenner?

Eignen sich Elektroautos als Dienstwagen?

Die Vorteile:

Elektroautos sind Umweltschonend, leise und kosten pro Kilometer so gut wie kein Geld. Sie werden über Nacht an der Steckdose geladen und sind am nächsten Morgen bereit für den Tag. Die KFZ-Steuer fällt bedeutend kleiner aus, Öl und Filterwechsel entfällt komplett. Die Bremsen werden dank Rekuperation geschont und der Akku gleichzeitig wieder etwas geladen. Ganz ohne Manko geht es dann aber doch nicht..

Die Nachteile:

Ist der Akku erschöpft heißt es erst mal warten. Je nach Fahrzeug und Art wie der Elektroflitzer geladen wird kann es zwischen 30 Minuten und 16 Stunden dauern, bis die Energiezellen des Elektroautos wieder geladen sind. (Herstellerangaben beziehen sich meist auf einen Ladezustand von 80%).Dazu muss grade in ländlichen Gegenden erst eine Ladesäule gefunden werde. Den Tank schnell voll machen ist somit nicht.

Da hat es der Verbrenner etwas besser:

Ist der Tank beim Verbrenner (egal ob Benziner oder Diesel) auf Reserve, wird ein kurzer Stopp an der nächsten Tankstelle eingelegt. Zapfhahn rein und laufen lassen. Nach ein paar Minuten ist der Tank voll und die Fahrt kann wie gewohnt weiter gehen. Hier profitiert der Verbrenner von der Vielzahl an Tankstellen. Des weiteren haben Verbrenner den Vorteil, dass die Technik weiter verbreitet ist als die Elektrische Alternative. Jede freie Werkstatt darf an den Verbrennern schrauben.

Doch auch hier gibt es Nachteile:

Da die Motoren mit Kraftstoff laufen, Öl und Kühlmittel für Schmierung und Kühlung benötigt und gewartet werden müssen, fallen hier natürlich mehr Kosten an. Ein Teil des getankten Kraftstoffes für die Motoren geht in Wärmeenergie verloren, die Abgase sind gesundheitsschädlich und die immer häufiger vorkommenden Umweltzonen vertreiben die Verbrenner weiter aus den Städten.

Quelle: https://www.preiswert-leasen.de/lohnt-sich-ein-elektroauto-als-dienstwagen/