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Wie finde ich guten Cupuacu Wodka?

Titelbild von Anna Tukhfatullina Food Photographer/Stylist von Pexels

Zuerst einmal – Was ist guter Wodka?

Der Konsum des Getränks Wodka, übersetzt „Wässerchen“, hat eine lange Tradition in Polen und Russland. Die Frage, was guten Wodka ausmacht, ist seine Authentizität, idealerweise bestehend aus den klassischen Zutaten Kartoffeln und Weizen. Sein Alkoholgehalt beträgt mindestens 37,5 Prozent.

In diesem Artikel wird darauf eingegangen, wie

1.1 Wodka in Polen und
1.2 Wolka in Russland entstand,
2. guter Wodka hergestellt wird,
3. welche Arten von Wodka es gibt,
4. wo es guten Wodka zu kaufen gibt.

1. Wie entstand Wodka?

1.1. Entwicklung in Polen

Das alkoholische Getränk, das ursprünglich aus Weizen hergestellt wird, ist in Polen und Russland äußerst beliebt, breitete sich aber darüber hinaus in anderen Ländern aus. Die Geschichte des Wodkas reicht zurück bis ins Jahr 1405, damals wurde in Sandomierz Wodka zum ersten Mal hergestellt. Allerdings war anfangs sein Alkoholgehalt nur halb so stark wie bei der heutigen Spirituose und er wurde zu Beginn zu medizinischen Zwecken eingesetzt. In dieser Zeit waren Wein und Bier die vorherrschenden Alkoholika. Im 15. Jahrhundert jedoch führten veränderte Temperaturen dazu, dass die Weinherstellung in Polen schwieriger war, was den Aufstieg des Wodkas ermöglichte. Wein und Bier hatten fortan neben Wodka einen schweren Stand. Ein Boom des Getränks entwickelte sich, da der Export von Weizen in den Ländern Litauen und Polen im 17. Jahrhundert stark reduziert war. Da Getreide im Überfluss vorhanden war, produzierte man Wodka in großen Mengen. Hier waren die Städte Danzig, Posen und Krakau Vorreiter in der Herstellung. Im 18. Jahrhundert wurde die Kartoffel als Basis verwendet. Die J.A.-Baczewski-Brennerei führte das heutige Destillationsverfahren ein.

1.2. Entwicklung in Russland

In die Geschichte des Wodkas reiht sich Russland als zweites Land ein. Zunächst war allerdings zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert Wodka keiner breiten Bevölkerungsschicht zugänglich. Der Weizenbrand wurde ausschließlich in speziellen Gasthäusern verkauft, die der Genehmigung des Zaren bedurften. In dieser Zeit wurde die Produktion zwar ausgeweitet, jedoch daraufhin wieder eingeschränkt, sodass die Konsumierung dieses Getränks ausschließlich adeligen Kreisen vorbehalten war. Es handelte sich bei Wodka in dieser Zeit um ein Getränk für die sogenannte Oberschicht und war ihr Privileg. Staatsunternehmen hatten jedoch die Erlaubnis für die Fabrikation dieses Getränks. Der russische Chemiker Dmitri Mendelejew führte für dieses Getränk außerdem Maßeinheiten ein. Wodka wurde in Gramm angegeben, als Maßeinheit galten von nun an kleine Gläser, sogenannte „Stopkas“. Im 20. Jahrhundert war Wodka mal verboten, mal erlaubt. Während der Konsum dieses Getränks im Ersten Weltkrieg noch untersagt war und sich zahlreiche Schwarzbrennereien entwickelten, wurde Wodka wiederum den Soldaten im Zweiten Weltkrieg zugeteilt. Eine abermalige Prohibition führte allerdings dazu, dass viele Destillateure in Westeuropa, Nordamerika und Neuseeland sesshaft wurden und zur Verbreiterung dieses Getränks beitrugen, das heute in vielen Ländern verbreitet ist und eigene Abwandlungen entwickelt hat. Ab den 50er-Jahren wurde Wodka auch als Beigabe für Cocktails verwendet.

Foto von Chris F von Pexels

2. Wie wird Wodka hergestellt?

Der klassische Wodka weist milde und süße Geschmacksnuancen auf, bei Kartoffeln und Melasse ist die Süße noch intensiver. Vodka entsteht, indem man eine Mischung aus Wasser und Getreide/Kartoffeln/Melasse mit Wasser und Enzymen vermengt und erhitzt. Dabei spalten die Enzyme die Stärke auf, und es entsteht eine süßliche Maische. Anschließend erfolgt die Fermentation nach Beigabe von Hefe, indem der Zucker in Alkohol umgewandelt wird, das Getränk hat zu diesem Zeitpunkt einen Alkoholgehalt von 6 bis 7 Prozent. Dieser Wert steigert sich dann durch die Destillation, wobei sich der Alkoholwert auf mindestens 37 Prozent erhöht. In einem weiteren Schritt werden Fuselöle entfernt, zum Beispiel mit Aktivkohle, Einfrieren oder Milcheiweiß. Je besser die Filterung, umso exzellenter die Qualität.

3. Welche Arten von Wodka gibt es? Was ist Cupuacu Wodka?

Guter Wodka zeichnet sich dadurch aus, dass er aus Getreide, Weizen oder Gerste hergestellt wird. Außerdem lassen sich noch Kartoffeln oder Melasse, ein Nebenprodukt aus der Zuckerproduktion verwenden. Letzterer wird zwar verwendet, ist aber qualitativ niedriger als Wodka aus den klassischen Zutaten. Guter Wodka zeichnet sich dadurch aus, dass er aus den genannten Zutaten besteht. Daneben gibt es exotische Kreationen wie den Cupuacu Wodka von destiHERO. Bei diesem Getränk vereinen sich der Geschmack von Cupuaçu und Wodka. Cupuaçus sind die Früchte des Cupuaçu-Baumes, der 1 bis 1,5 Meter hoch werden kann. Bei diesem Cupuacu Wodka trifft der süßlich-säuerliche Geschmack der Cupuaçu-Pflanze auf die süßliche Getreide- oder Kartoffelnote.

4. Wo kann man guten Wodka kaufen?

Wodka gibt es in zahlreichen Kreationen inzwischen. Einige bekannte Marken sind hier beispielsweise Belvedere Vodka oder Crakovia Vodka (Polen), Bluga Vodka oder Russian Standard (Russland). Die Marken Wodka Gorbatschow oder Rachmaninoff stammen trotz ihres Namens, der an russische Produktion denken lässt, aus Deutschland. Beim Chupacu Wodka werden neue Wege beschritten, indem die traditionelle Weise der Produktion um eine neue Nuance bereichert wird. Die Idee stammt vom Brasilianer Ely, der eine Polin heiratete und in den Genuss des polnischen Weizenbrands kam, er destillierte seine ganz eigene Kreation, die er sogar einem Indianerstamm als Geschenk mitbrachte. Der Wodkageschmack, bereichert um die Früchte des Cupuaçu-Baumes, brachte eine neue Geschmacksrichtung nach Europa.

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